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PCOS – Polyzystisches Ovarialsyndrom – Polyzystisches Ovarsyndrom

31 August 2016
PCOS - Polyzystisches Ovarialsyndrom - Polyzystisches Ovarsyndrom

PCOS – Polyzystisches Ovarialsyndrom – Polyzystisches Ovarsyndrom

Was bedeutet Polyzistisches Ovarialsyndrom (PCOS, PKOS)?

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS, PKOS) wird durch mit der Vergrößerung der Eierstöcke und das Vorhandensein von vielen kleinen Zysten charakterisiert, kann bei Personen zu einigen hormonellen Problemen führen und die Ursache dafür ist heute noch unklar.

In dieser Abbildung sehen Sie eine Sonographie von einer Patientin mit polyzistischem Ovarialsyndrom, im Ultraschall sind kleine Eierstockzysten zu erkennen.

Personen mit polyzystischem Ovarialsyndrom leiden unter:
* Unregelmäßige Regelschmerzen (Oligomenorrhea)
* Pickel (Akne)
* Adipositas (Fettleibigkeit)
* Behaarung (Hirsutismus)
* Unregelmäßiger Eiersprung (Anovulation) und die mögliche Unfruchtbarkeit.

Bei Blutmessungen werden verschiedene Probleme beobachtet die Werte vor allem von LH (Luteinisierungshormon) und von den männlichen Hormonen (Testosteron, DHEAS) sind hoch. Bei diesem Syndrom, wird das Gleichgewicht zwischen den Hormonen FSH und LH, die vom Gehirnbereich „Hypophyse“ abgesondert werden um die Hormonproduktion der Eierstöcke zu arrangieren, beschädigt. Daraus entstehen anormale Abweichungen bei der Hormonproduktion der Eierstöcke und Probleme bei den Eiersprüngen.

Bei einem hohen Wert der männlichen Hormone, vermehrt sich die Körperbehaarung (Behaarung) (vor allem auf dem Gesicht, an der Brust, am Bauch und an den Beinen) wie bei einem Mann und bei manchen Stellen wird Haarausfall (lokaler Haarausfall) beobachtet, wie der Haarausfall bei einem Mann.

Aufgrund fehlender Eisprünge (Anovulation), wird das Hormon Progesteron nicht produziert und allein das Hormon Östrogen wird abgesondert, dieser Fall ist die nächste Erscheinung der Krankheit. Die alleinige Absonderung des Östrogens kann das Risiko für Eierstockkrebs erhöhen.

Die Symptome fangen typisch in der Pubertät an. Mit Beginn der Menstruation entstehen die ersten Beschwerden wie, unregelmäßige, verspätete Periode und starke Monatsblutungen. Diese Patientinnen klagen häufig über Unregelmäßigkeiten und Verzögerungen der Menstruation.

Im Laufe der Jahre wird eine steigende Behaarung männlicher Art beobachtet. Der Flaum auf der Oberlippe und am Kinn wird mit der Zeit dicker und vermehrt sich. Das führt zu unästhetischen Problemen. Im erwachsenen Alter kann ein weiteres Problem und zwar die „Infertilität“ auftauchen.

Wie wird das Polyzistische Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) diagnostiziert?
Das PCO-Syndrom kann aufgrund der Beschwerden diagnostiziert werden. Während der physischen Untersuchung wird eine Behaarung männlicher Art beobachtet. Die verstärkte Behaarung wird in der medizinischen Literatur „Hirsutismus“ genannt. Der immer stärker werdende Einfluss der männlichen Hormone ist der Zustand des Hirsutismus.

Bei der Eierstock-Sonographie werden krankheitsspezifisch mehrere Zysten mit einem Durchmesser von 3-6mm und eine Anovulation (kein Eisprung) beobachtet. Mangel des Eisprungs wird „Anovulation“ genannt. Außerdem steigt das Volumen der Eierstöcke und sie sehen grösser aus als normalerweise. Bei den unteren Abbildungen, gehört die linke Sonographie einem polyzistischem Ovar und die rechte gehört einem normalen Ovar (Eierstock). Bei den Blutproben wurden erhöhte männliche Hormone und erhöhte LH/FSH Hormone beobachtet.

Warum entsteht ein Polyzistisches Ovarialsyndrom (PCOS; PKOS)?
Es gibt sehr viele Theoreme (Grund der Verursachung) in der Ätiologie der PKOS Bildung. Die genauen Ursachen des Syndroms wurden bis heute nicht gefunden, allerdings wird am meisten die „genetischen Eigenschaften für schuldig gehalten. Also hängt das PCOS von den genetischen Eigenschaften der Familie ab.

Allerdings sind schlechte Essgewohnheiten, Bewegungsmangel und Gewichtszunahme weitere auslösende externe Faktoren.

Wie wird das Polyzistische Ovarialsyndrom behandelt?
Bei der PCOS-Behandlung gibt es keine Methode, dass die Krankheit vollkommen heilen kann. Die Behandlung wird je nach den Bedürfnissen der Patientinnen organisiert.

Antibabypillen sind bei Behaarungsbeschwerden und bei der unregelmäßigen Periode ziemlich effektiv. Mit dieser Behandlung werden die männlichen Hormone die von den Eierstöcken produziert werden, gehemmt. Das Ziel dieser Behandlung ist die Produktionsverhinderung von weiteren Härchen. Für den Erfolg der Behandlung sollte man mindestens 6 Monate bis 1 Jahr warten.

Leider gibt es für die Härchen die vorher rausgekommen sind, keine schnelle und effektive Behandlung. Für die Enthaarung können Methoden wie Wachsenthaarung oder Elektrolyse verwendet werden. Wenn Sie allerdings mit der Enthaarung vor Beginn der Antibabypilleneinnahme beginnen, werden die Härchen nochmal und noch stärker wachsen.

Die meisten Frauen mit polyzistischem Ovarialsyndrom haben keine Eisprünge und können daher auch unter Infertilitätsproblemen leiden. Wenn ein Kinderwunsch besteht sollten Medikamente benutzt werden die zu Eisprüngen verhelfen. Mit diesen Behandlungen können mehr als 80% der Frauen mit polyzistischem Ovarialsyndrom schwanger werden.

Egal ob eine Infertilitäts- oder Behaarungsbehandlung durchgeführt wird, der erste Schritt der Patientin sollte Gewichtsverlust sein mit Hilfe des Ernährungsberaters. Denn es wurde beobachtet dass die Hormonen nur durch Gewichtsverlust ihre normale Ordnung erhalten. Der Grund dafür ist der Teufelskreis der Hormone aufgrund der Gewichtszunahme. Allerdings können in manchen Fällen die PCO-Patientinnen auch Normalgewichtig oder sogar dünn sein.

Die Behandlungsmedikamente des polyzistischen Ovarialsyndroms sind sehr effektiv. Falls allerdings die Medikamentenbehandlung keinen Erfolg bringt, muss eventuell mit der Laparoskopie ein chirurgischer Eingriff an den Eierstöcken (Ovarien Drilling) durchgeführt werden.

In dieser Abbildung sehen Sie ein polyzistisches Ovar, dass mit einer Laparoskopie beobachtet wurde. Wenn Sie vorsichtig auf die Abbildung schauen, können Sie erkennen, dass der Eierstock außen weiß ist und eine harte und dicke Beschichtung hat. Die dicke Beschichtung, dass den Eisprung verhindert, wird während der Laparoskopie gedrillt (gelocht).

Auch wenn PCO Patientinnen keine Beschwerden haben, sollte trotzdem eine Behandlung durchgeführt werden, so dass die Patientin wenigstens regelmäßig ihre Periode bekommt, um das Krebsrisiko zu verringern.

Die Behandlung des polyzistischen Ovarialsyndroms sollte eine längere Zeit durchgeführt werden. Denn wenn der Druck auf den Eierstöcken behoben ist, fängt die unregelmäßige Hormonproduktion wieder an und die Beschwerden tauchen wieder auf.

PCOS - Polyzystisches Ovarialsyndrom - Polyzystisches Ovarsyndrom

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