KinderwunschZentrum NordZypern | Infertilitat – Behandlung von Unfruchtbarkeit im Ausland (Zypern)
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Infertilitat – Behandlung von Unfruchtbarkeit im Ausland (Zypern)

Infertilitat | Behandlung von Unfruchtbarkeit in Zypern

Infertilitat – Behandlung von Unfruchtbarkeit im Ausland (Zypern)

Definition der Infertilität :

Was bedeutet Unfruchtbarkeit (Infertilität)?

Wenn nach mindestens einem Jahr trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr ohne Verhütung kein Empfängnis eintritt, nennt man es die „Infertilität“. Personen mit diesem Problem werden „infertil (unfruchtbar)“ genannt.

Arten der Infertilität
Primäre Infertilität: Trotz ungeschützten Sex von mindestens einem Jahr nicht in der Lage sein schwanger zu werden.

Sekundäre Infertilität: Wenn bereits innerhalb der bestehenden Partnerschaft es zu einer Schwangerschaft kam, jedoch keine weiteren Schwangerschaften erfolgten.

Unfruchtbarkeitsraten (Infertilitätsraten)
Die Häufigkeit der Infertilität ist zwischen den Gesellschaften nicht sehr unterschiedlich. Weltweit melden sich ca. 15% der Paare bei Zentren an, wo sie sich technische Befruchtungshilfen holen möchten. Obwohl bei den meisten infertilen (unfruchtbaren) Paaren die Ursache der Unfruchtbarkeit gefunden wird, kann bei ca. 10-12% der Paare die Ursache nicht festgestellt werden. Dieses Problem wird die „unerklärliche Infertilität (unexplained infertility)“ genannt.

Auch wenn ein Paar völlig gesund ist und während dem Zyklus der Frau jeden Tag Geschlechtsverkehr hat, beträgt die Rate einer möglichen Schwangerschaft 25%. Diese Situation zeigt das Fruchtbarkeitspotenzial des Paares und wird „Fekundität“ genannt.

Also ist eine Schwangerschaft (Fertilität) eigentlich nur eine Wahrscheinlichkeit. Es ist daher nicht abschätzbar bei welchem Paar eine Schwangerschaft möglich oder nicht möglich ist.

Die 25 prozentigen Raten der möglichen Schwangerschaften (Fertilität) in einem Monat, erreichen nach einem Jahr 85%. Das heißt, dass von 100 Paaren 85 eine Schwangerschaft erreichen werden und die restlichen 15 mit der Infertilität konfrontiert werden.

Die Studien zeigen, dass die Infertilität zu 40% des Mannes abhängig, zu 40% der Frau abhängig und 20% von beiden abhängig ist.

Welche Faktoren müssen für eine Schwangerschaft vorhanden sein?

Beim natürlichen Weg der Menstruation werden zwei Wochen vor der nächsten Menstruation, von den reifen Follikeln im Allgemeinen eine Eizelle ausgeworfen. Der Follikel ist vor dem Auswurf der Eizelle, ein Beutelchen mit Flüssigkeit das bis zu 20-22 mm groß werden kann.
Meistens befindet sich in einem Follikel nur eine Eizelle. Wenn die ausgeworfene Eizelle während dem Abstieg im Eileiter auf dem Weg ein Sperma trifft, kommt eine Befruchtung (Fertilisation) zustande. Nach einer 7-tägigen Reise erreicht der Embryo die Gebärmutter und fängt an sich zu entwickeln. Somit beginnt die Schwangerschaft. Natürlich ist das alles nicht so einfach. Der Ablauf hat eine ganze Reihe komplizierte Schritte.

In dieser mikroskopischen Abbildung sehen Sie eine befruchtete Eizelle die angefangen hat sich zu teilen.

Eine Schwangerschaft hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die Geschlechtsorgane müssen strukturell und funktionell gesund sein.
Männliche und Weibliche Faktoren für die Möglichkeit einer Schwangerschaft:
Weibliche Faktoren;
* Der Eisprung muss erfolgen,
(„Eisprungstörungen“ ist für eine Frau die größte Ursache der Infertilität)
* Die Eizellen müssen qualitativ sein,
* Es dürfen keine hormonellen Störungen bestehen,
* Die Menstruation muss regelmäßig sein,
* Die Eileiter müssen genügend Bewegungsraum haben, um die Eizellen fangen zu können und sie müssen offen sein,
* Die Beziehung zwischen Gebärmutter-Eierstock-Eileiter im Becken muss gesund sein. (Nach einer Operation dürfen keine Verklebungen oder Verstopfungen vorhanden sein.),
* Das Innengewebe der Gebärmutter muss gesund sein, es dürfen keine Verklebungen (Synechien und Verwachsungen) vorhanden sein. (Asherman-Syndrom),
* Der Innenraum der Gebärmutter muss normal sein, es dürfen sich im Bereich der Schwangerschaftslokalisation keine Myome oder Polypen befinden,
* Der Gebärmutterhals muss offen und gesund sein,
* Das Zervix Sekret muss qualitativ sein, so dass der Spermiendurchgang nicht verhindert werden kann,
* Die Durchblutung der Geschlechtsorgane muss normal sein,
* Der Genitaltrakt sollte keine Entzündungen haben,
* Es sollte kein Problem im Immunsystem geben.

Männliche Faktoren;
* Eine Erektion muss vorhanden sein,
* Eine Ejakulation (Samenerguss) sollte vorhanden sein,
* Der Genitaltrakt sollte keine Entzündungen haben,
* Die Durchblutung der Geschlechtsorgane muss normal sein,
* Es sollten keine hormonellen Störungen vorhanden sein,
* Die Spermienzahl sollte normal und qualitativ sein,
* Bei einer normalen Struktur sollte die Spermienzahl die erwartete Menge haben,
* Die Anzahl der Spermien sollte über einer bestimmten Rate sein,

Die oben genannten Bedingungen zeigen, dass für eine mögliche Schwangerschaft viele Faktoren gemäß den Bedürfnissen entsprechend, zusammen arbeiten müssen. Andere Faktoren können das Zusammentreffen von Sperma und Eizelle verhindern. Die Infertilitätsuntersuchungen werden in Anbetracht dieser Faktoren durchgeführt.

Was sind die Ursachen der Infertilität?

Die Ursachen können unterschiedlich zugeordnet werden. Die Problemfaktoren werden im Allgemeinen mit dem Namen identifiziert. Das Problem kann aufgrund der männlichen Faktoren, der weiblichen Faktoren oder aufgrund von beiden, vorhanden sein. Die männlichen Faktoren werden unter einem Gruppennamen erwähnt, die weiblichen Faktoren der Infertilität allerdings werden in Untergruppen aufgeteilt:

Uterus-Faktoren: Infertilität wegen einer Gebärmutterkrankheit.
Tubare Faktoren: Infertilität wegen Eileiterverstopfungen oder Eileiterkrankheiten.
Infertilität wegen Funktionsstörungen beim Eisprung. Unregelmäßige Regelblutung kann das Anzeichen der Eisprungstörung sein.
Zervikale Faktoren: Infertilität wegen Gebärmutterhalsproblemen.
Immunologische Infertilität: Infertilität wegen Immunsystemproblemen.
Peritoneale Faktoren und Endometriose: Infertilität wegen „Endometriose“ aufgrund eines vorherigen Traumas des inneren Bauchmembrans, Infektionen oder chirurgische Eingriffe.
Unerklärliche Infertilität: Infertilität, dessen Ursache medizinisch nicht festgestellt werden kann, unerklärliche Infertilität (Unexplained infertility).

Was wird zu Beginn der Infertilitätsbehandlung durchgeführt?
Paare die bezüglich der Infertilität sich in einer Klinik melden, müssen zunächst über die medizinischen Vorgeschichten (Anamnese) befragt werden.
Ihr Arzt wird Sie zunächst über Ihre medizinischen Vorgeschichten, Angewohnheiten und beruflichen Bedingungen befragen. In diesem Gespräch wird detailliert die möglichen Ursachen der Infertilität besprochen.

In der Anamnese (medizinische Vorgeschichte) wird befragt ob die Menstruation regelmäßig ist, ob die Periode Schmerzen verursacht, ob die Patientin während dem Geschlechtsverkehr Schmerzen hat, ob sie Ausfluss hat usw. und ob sie unter einer endokrinen Erkrankung leidet.

Es werden frühere Krankheiten, Operationen, Medikamente die eingenommen werden und Angewohnheiten wie Rauchen und Alkohol nachgeforscht. Danach wird die Frau untersucht.

Bei der gynäkologischen Untersuchung wird der äußerliche Genitalbereich untersucht, danach werden Uterus (Gebärmutterhals) und das Ovar (Eierstöcke) mithilfe des vaginalen Ultraschalls untersucht. Falls notwendig wird auch ein Smear-Test (Abstrich, PAP-Test) durchgeführt. Das Innengewebe der Gebärmutter (Endometrium) und die Eierstöcke werden bemessen.

Nach diesen Prozessen wird Ihnen Ihr Arzt einen Plan überreichen. Der Programmablaufplan der Infertilität ist für jedes Paar persönlich aufgestellt. Allerdings werden manche allgemeinen Prozesse in einer anderen Reihenfolge befolgt.

Allgemeine Untersuchungen die beim Mann und der Frau durchgeführt werden:
Bei der Frau:
* Am 3. Tag der Periode basales Hormonprofil (FSH, LH, TSH, PRL, Östrogen)
* Am 21. Tag des Zyklus Progesteron
* Pap-Smear-Test
* Vaginal-Ultraschall-Untersuchung
* Blutbild (CBC)
* Hepatitis-Test, HIV-Test
* TORCH
* VDRL
* Nüchternblutzucker, Nierenfunktionstests (Harnstoff, Kreatinin) und Leberwerte (AST, ALT)

Beim Mann:
* Sperma-Analyse (Spermiogramm, Samenanalyse)
* Blutbild (CBC)
* Hepatitis-Tests, HIV-Tests
* TORCH
* VDRL
* Nüchternblutzucker, Nierenfunktionstests,( Harnstoff, Kreatinin) und Leberwerte (AST, ALT).

Nachdem die Tests durchgeführt worden sind, werden die Ergebnisse gemeinsam bewertet und falls kein Problem besteht, wird der nächste Schritt durchgeführt. Falls es aber Probleme geben sollte, werden die Prozesse in diesem Stadium erweitert und nach einer Konsultation weitere Untersuchungen durchgeführt.

Für die Auswertung der Infertilitätsfaktoren wird mit der HSG (Hysterosalpingographie), falls notwendig mit der Hysteroskopie oder Laparoskopie, das System des Geschlechtsorgans der Frau detailliert untersucht.

Nach Abschluss der Untersuchungen wird die geeignete Behandlungsweise festgelegt und mit der Behandlung begonnen.