Die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung verbessern.
Im Rahmen einer IVF-Behandlung in unserer IVOX Klinik in Nordzypern spielt jede unterstützende Maßnahme eine entscheidende Rolle. Das gilt besonders, wenn Paare bereits Rückschläge wie Einnistungsprobleme, wiederholte Fehlgeburten oder unerklärbares Transferversagen erlebt haben. In diesen Fällen setzen wir Heparin in niedriger Dosierung ein, um die Bedingungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft zu optimieren.
Was ist Heparin und wie hilft es bei der Einnistung?
Heparin ist ein Antikoagulans – ein Medikament, das die Blutgerinnung hemmt. In der Reproduktionsmedizin wird es eingesetzt, um die Durchblutung der Gebärmutter zu steigern. Eine verbesserte Blutversorgung der Gebärmutterschleimhaut ist für die Einnistung des Embryos von großer Bedeutung.
Wann wird Heparin bei IVF eingesetzt?
Unsere erfahrenen Ärztinnen in der IVOX Klinik prüfen individuell, ob eine Heparin-Therapie für Sie sinnvoll ist. Die Anwendung kommt insbesondere in den folgenden Situationen infrage:
- Bei Auffälligkeiten in den Gerinnungswerten (z. B. erhöhter Faktor VIII, MTHFR-Mutationen).
- Nach wiederholten Fehlgeburten (habituellen Aborten).
- Wenn es trotz guter Embryonenqualität zu vorherigen, erfolglosen IVF-Versuchen kam.
- Zur Unterstützung bei bekannten immunologischen Faktoren, die die Einnistung behindern.
Welche Vorteile bietet Heparin in der Kinderwunschbehandlung?
- Verbesserte Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut
- Reduziertes Risiko für Mikrothrombosen, die die Einnistung stören könnten
- Entzündungshemmender Effekt, der bei immunologischen Ursachen hilfreich sein kann
- Hohe Sicherheit, da Heparin seit Jahrzehnten in der Schwangerschaft angewendet wird
Wie wird Heparin angewendet und welche Risiken gibt es?
Heparin wird als tägliche Injektion unter die Haut (subkutan) verabreicht. Die genaue Dosierung legen unsere Ärztinnen in Nordzypern basierend auf Ihren Laborwerten und Ihrer persönlichen Vorgeschichte fest. Die Anwendung ist einfach und kann von unserem Team erklärt werden.
Heparin gilt in der Schwangerschaft als sicher. Mögliche, sehr seltene Nebenwirkungen sind kleine Blutergüsse an der Injektionsstelle oder eine allergische Reaktion.
Bitte schließen Sie vor Therapiebeginn eine Heparin-Unverträglichkeit oder eine Gerinnungsstörung aus.
Bei weiteren Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.